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Beispiel: Müdigkeit, Bauchschmerzen, Harnwegsbeschwerden, Gelenkschmerzen
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Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel? So funktioniert ein Allergietest, welcher Test zu Ihren Beschwerden passt und wie Sie das Ergebnis verstehen.
Niesen in jedem Frühjahr, juckende Augen bei Freunden mit Katze oder Juckreiz im Mund nach einer bestimmten Obstsorte – Allergien zeigen sich auf viele Arten. Mit einem Allergietest können Sie herausfinden, ob Ihr Körper Antikörper gegen einen bestimmten Stoff gebildet hat. Hier erklären wir, wie die Tests funktionieren, welcher Test zu Ihren Beschwerden passt und was das Ergebnis bedeutet.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf etwas eigentlich Harmloses, zum Beispiel Pollen, Tierhaare oder ein Nahrungsmittel. Der Körper kann dann Antikörper vom Typ IgE bilden. Ein Allergietest im Blut misst diese Antikörper, und zwar auf zwei Arten:
Gut zu wissen: Nachgewiesenes IgE bedeutet, dass Sie sensibilisiert sind. Das ist nicht automatisch dasselbe wie eine Allergie – das Ergebnis muss immer im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden gesehen werden und damit, womit Sie tatsächlich in Kontakt gekommen sind.
Wenn Sie wissen möchten, worauf Sie reagieren, wählen Sie einen Labortest. Er misst spezifisches IgE gegen jedes Allergen im Test.
Sie entnehmen zu Hause eine Kapillarblutprobe aus der Fingerkuppe und senden sie an ein medizinisches Labor, das nach ISO 15189 akkreditiert ist. Sie erhalten für jedes Allergen im Test einen Messwert, und das Ergebnis kommt digital in Ihr persönliches Gesundheitsportal.
Orientieren Sie sich daran, wann und wo Sie Beschwerden haben. Alle Tests finden Sie unter Allergien & Unverträglichkeiten.
Eine laufende Nase, Niesen und juckende Augen, die jedes Jahr zur gleichen Zeit wiederkommen, deuten oft auf eine Pollenallergie hin. Birkenpollen gehören in Mitteleuropa zu den häufigsten Auslösern, Hasel und Erle blühen aber oft schon im Februar und März, und im Frühsommer übernehmen die Gräserpollen.
Wenn Ihre Nase unabhängig von der Jahreszeit verstopft ist oder Sie niesen oder husten, kann die Ursache in Ihrer unmittelbaren Umgebung liegen.
Juckreiz im Mund, Schwellungen, Nesselausschlag oder Magen-Darm-Beschwerden kurz nach einer Mahlzeit können Anzeichen einer Nahrungsmittelallergie sein.
Viele Menschen mit Birkenpollenallergie bekommen zum Beispiel von Apfel oder Haselnuss Juckreiz im Mund. Das nennt man Kreuzreaktion, und sie entsteht, weil sich die Proteine ähneln.
Wenn Sie nach Kontakt mit Gummihandschuhen oder Luftballons Juckreiz, Rötungen oder Ausschlag bekommen, kann der Test Latexallergie infrage kommen.
Die Labortests sind für Erwachsene ab 18 Jahren bestimmt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihren Test finden Sie auf der Seite Anleitung.
Im Ergebnis sehen Sie für jedes Allergen im Test einen Messwert. Ein erhöhter Wert bedeutet, dass Sie IgE-Antikörper gegen den Stoff gebildet haben, also sensibilisiert sind.
Passt das zu Ihren Beschwerden – zum Beispiel, wenn Sie im Frühjahr niesen und Antikörper gegen Birke haben –, spricht das für eine Allergie. Haben Sie einen erhöhten Wert, aber keine Beschwerden, wenn Sie mit dem Stoff in Kontakt kommen, muss das im Alltag nichts bedeuten. Besprechen Sie das Ergebnis gern mit einer Ärztin oder einem Arzt, vor allem bevor Sie Lebensmittel vom Speiseplan streichen.
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine IgE-Antikörper gegen die Stoffe im Test nachgewiesen wurden. Beschwerden mit anderen Ursachen, zum Beispiel eine Laktoseintoleranz, schließt es nicht aus.
Die Begriffe werden oft verwechselt. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem. Bei einer Laktoseintoleranz hat der Körper zu wenig von dem Enzym Laktase, das Milchzucker abbaut – das zeigt ein Allergietest nicht.
Zöliakie, oft auch Glutenunverträglichkeit genannt, ist eine Autoimmunerkrankung, die mit anderen Antikörpern untersucht wird, zum Beispiel mit Antikörpern gegen Gewebstransglutaminase. Essen Sie vor einem solchen Test wie gewohnt glutenhaltig, sonst kann das Ergebnis irreführend sein.
Rufen Sie bei schweren Reaktionen den Notruf 112 an, etwa bei Schwellungen im Gesicht oder im Hals, Atemnot, Schwindel oder ausgedehntem Nesselausschlag. Wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis, wenn sich Ihr Asthma verschlechtert, wenn die Beschwerden Ihren Alltag beeinträchtigen oder wenn Sie unsicher sind, was Ihr Testergebnis bedeutet. Ein Allergietest ersetzt keine ärztliche Beurteilung.
Nein. Antihistaminika beeinflussen die Messung von IgE im Blut nicht, Sie müssen Ihre Medikamente vor dem Test also nicht absetzen. Anders ist es beim Pricktest auf der Haut, der in der ärztlichen Praxis gemacht wird.
Ja. Inhalationsallergie, Allergietest Plus und Allergietest (ca. 300 Allergene) analysieren mehrere Allergene in derselben Probe. Wenn Sie bereits einen bestimmten Stoff im Verdacht haben, reicht oft ein gezielterer Test.
Die Labortests werden im Labor analysiert, und das Ergebnis erscheint in Ihrem Gesundheitsportal, sobald die Analyse abgeschlossen ist.
Nein. Die IgE-Antikörper, die die Labortests messen, bleiben in der Regel auch außerhalb der Saison im Blut nachweisbar. Sie können die Tests deshalb unabhängig von der Jahreszeit machen.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beurteilung. Rufen Sie bei akuten Beschwerden den Notruf 112 an. Bei Fragen zu Ihrer Gesundheit wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Die Tests aus diesem Artikel. Die Probe entnehmen Sie zu Hause.
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Analysiert: Birke, Wiesenlieschgras, Gråbo, Gråal, Hazel
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Analysiert: Dermatophagoides pteronyssinus, Dermatophagoides farinae
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Analysiert: Katze, Hund
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Analysiert: Erdnuss, Haselnuss
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Analysiert: Birke, Wiesenlieschgras, Katze, Hund, Dermatophagoides pteronyssinus …
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Analysiert: Ca. 300 Allergene und Allergenkomponenten, Gesamt-IgE
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Wir bieten drei Testarten an – wählen Sie die, die am besten zu Ihnen passt.
Selbsttest:Schnelle Antwort direkt von zu Hause aus.
Labortest – Probenentnahme zu Hause:Nehmen Sie die Probe selbst und senden Sie sie zur Analyse an das Labor.
Labortest – Probenentnahme in der Klinik:Probenentnahme in einer Klinik oder an einer Probenentnahmestelle.
Sie erhalten klare Informationen darüber, was der Test anzeigt, wie er angewendet wird und welche nächsten Schritte erforderlich sind.